| Der Präventionsverein Im Juli 1999 wurde in der Dornze des Alten Rathaus in Göttingen der Präventionsverein gegründet. Die Veranstaltung, an der 43 Gründungsmitglieder teilnahmen, wurde vom Oberbürgermeister Dr. Kallmann geleitet. Zum ersten Vorsitzenden des „Vereins zur Förderung der kommunalen Präventionsarbeit in Göttingen – Kompakt e.V.“ wurde der langjährige Leiter der Jugendanstalt Göttingen-Leineberg, Herr Reg. Dir. Helmut Schütze gewählt. Seit Aug. 2002 ist Frau Antje Brockmüller Vorsitzende des Vereins. |
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| Was genau meint Prävention
? In unserer Gesellschaft wird in den letzten Jahren verstärkt über Jugendkriminalität diskutiert. Sozialarbeiter/innen und Lehrer/innen berichten übereinstimmend von zunehmender Gewalt und Aggression von, an und unter jungen Menschen. Drogenberatungsstellen werden zunehmend von mehr und mehr Jugendlichen und Kindern aufgesucht, da diese immer früher damit beginnen, legale und illegale Drogen zu konsumieren. |
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Prävention
bedeutet daher, Kriminalität oder Suchterkrankung nicht erst bekämpfen,
wenn sie eingetreten sind, sondern sie im Vorfeld verhindern. Um wirkungsvoll präventiv arbeiten zu können, ist es von zentraler Bedeutung, die Ursachen von Jugendkriminalität zu erforschen. In Zusammenarbeit mit dem Göttinger Präventionsrat sollen Entstehungszusammenhänge und Ursachen von Delinquenz und Kriminalität im regionalen Umfeld analysiert werden. |
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| Mittel- und langfristig richtet sich Präventionsarbeit – also Vorbeugung – daher nicht nur an bereits auffällig gewordene oder gefährdete junge Menschen, sondern auch an künftige Generationen, die heute noch im Kindergarten- oder Grundschulalter sind. | ||
| Aufgaben und Ziele
des Präventionsvereins Jugendkriminalität und –delinquenz sind gesamtgesellschaftliche Phänomene und bedürfen eines gesamtgesellschaftlichen Umgangs mit dieser Thematik. Der Göttinger Präventionsverein bietet die Möglichkeit, viele gesellschaftliche Kräfte überparteilich zu bündeln, um von den Erfahrungen und Kompetenzen der jeweils anderen zu profitieren. Ziel ist es, die Zusammenarbeit aller mit Prävention befaßter Institutionen und gesellschaftlicher Gruppierungen zu fördern und zu entwickeln. Dazu zählen neben Stadtverwaltung, Polizei, Justiz, Verbänden und anderen Behörden, die Schulen, Hochschulen, freie Träger der Sozialarbeit, karitative und konfessionelle Organisationen, Vereine sowie Unternehmen und Einrichtungen aus Wirtschaft, Handel und Handwerk. Durch das Aufkommen von Mitgliedsbeiträgen und Spendengeldern sollen Präventionsprojekte insbesondere in der Jugend- und Jugendhilfearbeit gefördert werden. |
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| Die Göttinger Bevölkerung
soll durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit über aktuelle Entwicklungen
und Erfordernisse auf dem Gebiet der Prävention informiert und beteiligt
werden. Die Förderung einer aktiven Bürger/innenkultur wird ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des Präventionsvereins sein. Ziel ist es hier, daß der/die Einzelne mehr Verantwortung für das Gemeinwesen übernimmt und die Lösung lokaler Probleme nicht ausschließlich Polizei, pädagogischen Fachkräften oder sonstigen öffentlichen Instanzen überläßt. |
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Spendenkonto:
KTO 50 58 41 76 | BLZ 260 500 01 | Sparkasse Göttingen |
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